Aktuelles

VBC-Jahreshauptversammlung 2018
Impressionen aus Markt Indersdorf

Vorträge: Merkmalsbestimmung als Teil der Körung u. Wie wird man Reinzüchter? Referenten: Gerhard Rischbeck u. Luise Mitterreiter

Klaus Vollstädt u. Franz Vollmaier stellen die neuen Werbeartikel vor

Die neue Bayerische Belegstellenkarte (Rollup von Klaus Vollstädt)

Kurt Voigtländer mit der Kleinausgabe der Belegstellenkarte

 

 

 

 

 

 

Das interessierte Auditorium

 

 

 

 

 

 

30 Mausepads liegen als Streuartikel bereit

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der VBC reicht das VSH-Projekt für die Carnica ein.

Arno Holderied wurde zum Zuchtkoordinator bestellt.
Auch wenn immer wieder neue Behandlungsmittel auf dem Markt verfügbar sind, müssen wir in unserer dicht besiedelten Umgebung zwar mit der Varroa leben, jedoch ist das züchterische  Bestreben die Bienen dahingehend zu selektieren, dass sie erkennen, ob eine Puppe mit Milben besetzt ist und diese dann ausgeräumt wird  (VarroaSensitiveHygiene, VSH in Kurzform).

Im Idealfall können die Bienen dann mit den restlichen Varroen in Koexistenz leben, was ein erklärtes Zuchtziel bei der Reinzucht ist.

Ein relativ neuer Ansatz in der Varroatoleranzzucht ist also die VarroaSensitiveHygiene (VSH). Hier erkennen die Bienen befallene Brutzellen und räumen diese aus, was dazu führt, dass die Vermehrung der Milbe unterbrochen wird. Um hier weiter zu kommen und zu er-reichen, dass irgendwann auf Behandlungsmittel gegen die Milbe verzichtet wer- den kann, stellt der Freistaat Bayern für Projekte im Zusammenhang mit VSH Geld zur Verfügung.

In dessen Umsetzung sehe ich eine wichtige Aufgabe für unseren VBC und stelle mich als Projekt-Koordinator zur Verfügung.

Das Projekt sieht vor, dass für unsere Bienenrasse, die bei der VSH-Untersuchung geprüft wird, eine Förderung beantragt wird.

Hierin sehe ich eine große Möglichkeit für unsere Carnica die vielen Züchter noch mehr für VSH und Selektion nach Varroatoleranz zu interessieren, also den Aufbau des 2017 begonnenen Zuchtprojekts fortzuführen.

Für die aufwändige Untersuchung der Waben hat sich Frau Magdalena Wolf aus Bernhardswald, Lkr. Regensburg, bereit erklärt diesen Part zu übernehmen.  Die anfallenden Kosten der Wabenuntersuchung könnten vom VSH-Projekt übernommen werden.

Es bleibt abzuwarten ob eine Untersuchungsstelle für ganz Bayern reicht, weil die Waben schnell und gekühlt dort unbeschadet ankommen müssen.

Meine Aufgabe als Koordinator dieses Projekts sehe ich unter anderem in der Zusammen-führung von Züchtern und der Neubildung von Züchtergruppen, um so gemeinsam zum Wohl des großen  Ganzen an  einem Strang zu ziehen.

Es werden auch noch Züchter gesucht, die in der Völkerführung der Mini-Plus-Beute Erfahrungen haben, oder  / und die Varroa-Befallsmessung mit der Puderzuckermethode praktizieren usw.

Des Weiteren ist in diesem Zuge die Eindrohnbesamung zur Weiterselektion notwendig, wer hat hierin bereits Erfahrung?
Ich lade jeden Züchter herzlich ein, bei diesem Projekt mitzumachen, das Ziel ist doch, dass die Bienen selbst, aus eigener Kraft, überleben!!!

Kurz zu mir, ich bin seit 2003 beim BZV Halfing und organisiere dort unter anderem den jährlich stattfindenden Bienenmarkt, begleite einen Teil unsere Neuimker bei ihrer 2-jährigen Ausbildung und bin in einer kleinen Züchtergruppe tätig.

Noch was zum Nachdenken:
Wer der Varroa den Kampf ansagt – hat langfristig gesehen doch schon irgendwie verloren.

Wer jedoch die Widrigkeit als Herausforderung sieht, eine Lösung im Mit- und Neben-einander sucht (Biene-Milbe-Imker), trägt zur effektiven Lösung bei.

Zum Schluss noch ein Hinweis zur Antrittsrede der Ministerin für Ernährung und Landwirtschaft vom 23. März 2018 (ab min 8:32 wird’s für uns Imker interessant) – ob Lippenbekenntnis oder nicht, jedenfalls wissen wir jetzt „unsere Bienen sind systemrelevant“ https://youtu.be/Bwoafe9JXEQ

Anschrift des Verfassers:
Arno Holderied, Traunsteinerstr. 19
83093 Bad Endorf, VSH@carnica.bayern

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Impressionen von der Züchtertagung 2018

Präsiden Franz Vollmaier, Luise Mittereiter (Züchterin)

 

Tagungsbesucher im Hofbräuhaus

Luise Mitterreiter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Liebe Mitglieder,

durch die Fusion zweier Banken hat sich unsere Kontonummer geändert.

Neu: DE95 7106 1009 0007 1714 71

Bitte beachten Sie das bei allen Einzahlungen, wie z.B. bei einer Merkmaluntersuchung.

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Liebe Freunde der Carnica,

der VBC plant die Einführung einer Anpaarungsstelle nach dem Horner-System; es ist auch unter dem Arbeitsbegriff „Mondscheinbegattung“ bekannt.

Sollte es uns gelingen, diese Anpaarungsstelle einzurichten, wäre es eine einzigartige Arbeitsweise, innerhalb von wenigen Stunden eine relativ sichere Anpaarung ohne Belegstelle und ohne Schutzkreis zu erreichen.

Näheres zum Horner-System finden Sie unter der Rubrik „Zucht“.