Aktuelles

Sie haben es sicher schon bemerkt, dass sich die Homepage mit der Rubrik „Aktuelles“ meldet. Wir haben es bewußt so eingerichtet, um Ihnen die aktuellen Beiträge direkt anzuzeigen. Hier finden Sie künftig wichtige Termine für Vorträge oder auch Hinweise zur Pflege unserer Bienen.

Vorträge – für alle Imker und solche, die es werden wollen

19. August 2021, Online-Kurs: Honiganalyse
Referent: Gerhard Rischbeck, Dauer: 19:00 – 21:30 Uhr
Dass Honigertrag nicht in erster Linie von guter Zuchtarbeit abhängt, sondern vor allem von guten Trachtverhältnissen, das ist in diesem sehr besonderen Bienenjahr vielen Imkern besonders schmerzlich bewusst geworden. Aber auch Imker, die dieses Jahr (fast) nichts schleudern konnten, werden großes Interesse daran haben, mit welchen Mitteln Honig analysiert und bewertet werden kann. Referent Gerhard Rischbeck wird verschiedene Messmethoden zu Wassergehalt und Leitfähigkeit vorstellen, dazu eine Anleitung zur Pollenanalyse sowie zur olfaktorischen Bestimmung mittels Aromarad  vortragen. Am Ende dieses Vortrages wird jeder seinen Honig mit anderen Augen und Geschmackssensoren wahrnehmen können.

Anmeldung und Zugang zum Kurs über carnica.bayern@t-online.de
Anmeldeschluß: 16. August, 24:00 Uhr


16. September, Online-Kurs
Optimale Überwinterung der Zuchtköniginnen
Referent Franz Vollmaier. Dauer 19:00 – 21:30 Uhr

Anmeldung und Zugang zum Kurs über carnica.bayern@t-online.de
Anmeldeschluß: 13. September, 24:00 Uhr

14. Oktober 2021, Online-Kurs
Funktionelle Auslese eines Zuchtvolkes für die kommende Saison
Referent Franz Vollmaier, Dauer 19:00 – 21:30 Uhr
Der Vortrag spannt einen weiten Bogen von der Prüfung angehender Zuchtvölker hin zu den laufenden Überprüfungen während des Jahres. Erklärt werden die Anforderungen zu den Kriterien Sanftmut, Wabenstetigkeit, Frühjahrsentwicklung, Schwarmtrieb, Honigertrag und Krankheitstoleranz, ferner das Erkennen von Krankheiten. Der Vortrag ermöglicht es jedem Imker Erhebungen durchzuführen, um das beste Zuchtvolk herauszufinden.

Anmeldung und Zugang zum Kurs über carnica.bayern@t-online.de
Anmeldeschluß: 11. Oktober, 24:00 Uhr


18. November, 19:00 Uhr, Online-Kurs
Gießen von Mittelwänden und Selbstbau einer Mittelwandpresse

Referent Gerhard Rischbeck, Dauer: 19:00 – 21:30 Uhr.
Es mag kompliziert klingen, eine Mittelwandpresse zu bauen, aber es ist einfacher als Sie denken. Die dafür notwendigen Werkzeuge finden sie praktisch in jedem Haushalt.

Anmeldung und Zugang zum Kurs über carnica.bayern@t-online.de
Anmeldeschluß: 15. November, 24:00 Uhr


16. Dezember, 19:00 Uhr, Online-Kurs
Sauberes Wachs für gesunde Bienen,
Referent G. Rischbeck. Dauer 19:00 – 21:30 Uhr
Erklärt wird das Reinigen des Wachses und das Erkennen von Wachsverfälschungen mit einfachen Mitteln, wie es jeder Imker, mit Hausmitteln durchführen kann.

Anmeldung und Zugang zum Kurs über carnica.bayern@t-online.de
Anmeldeschluß: 13. Dezember, 24:00 Uhr

20. Januar 2022, 19:00 Uhr, Onlinekurs
Sicherheit am Bienenstand

Referent Michael Staebler, Dauer 19:00 – 21:30 Uhr
Der Imker und Sicherheitsbeauftrage Michael Staebler gibt uns in der Imkerei die Möglichkeit Unfallgefahren zu erkennen und damit zu vermeiden. Es spielt dabei keine Rolle, ob es der Umgang mit den Bienen, das Schleudern des Honigs oder die Verarbeitung des Wachses ist. Nur das kritische Hinterfragen unserer Routinearbeiten lässt uns Gefahren künftig vermeiden.

Anmeldung und Zugang zum Kurs über carnica.bayern@t-online.de
Anmeldeschluß: 17. Januar 2022, 24:00 Uhr


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Die Belegstelle Wendelstein erhält eine hohe Auszeichnung

Hoher Besuch am Wendelstein

Alles was in Oberbayern in der Bienenzucht Rang und Namen hat, fand sich auf der Bienen-Belegstelle Wendelstein ein. Die Probleme der Imker diskutierten u. a. Dr. Regina Eberhart (Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten), Tanja Schorer-Dremel (MdL, CSU), Ruth Müller (MdL, SPD), Franz Vollmaier (Präsident VBC), Annette Seehaus-Arnold (Präsidentin Deutscher Erwerbsimkerbund) zusammen mit dem Fachberater für Bienenzucht Arno Bruder, der Vorsitzenden des Imker-Kreisverbands Rosenheim, Frau Angela Sollinger, dem Belegstellenbetreiber Anton Eirainer sowie Hubert Dietrich, dem Initiator der Veranstaltung.

Eines der großen Probleme in der Imkerei ergibt sich aus der Zunahme der Zahl von Imkern. Da bei Discountern und Baumärkten Bienenkästen und Imkerzubehör sehr kostengünstig angeboten werden, wollen sich nun viele Menschen jetzt sich auch diesem Metier widmen, jedoch ohne sich vorher um eine fundierte Ausbildung zu kümmern. Die Erfahrung hat gezeigt, dass durch wilde Imkerei Gefahren für die Bienen der etablierten Bienenzüchter ausgehen, da die Bekämpfung der gefürchteten Varroamilbe nur unzureichend oder gar nicht erfolgt. In der Fachberatung für Bienen und in weiten Teilen der Imkerschaft wird daher der Ruf nach einem Imkerschein für die Neueinsteiger laut. Begründet ist dieser Ruf aus dem Kenntnisnachweis im Seuchenrecht, der Lebensmittelhygieneverordnung und im Tierwohl. Fachberater Bruder sprach sich sehr dafür aus, diesen Kenntnisnachweis unbedingt einzuführen, so wie es bei den Jägern und Fischern auch seit Langem Pflicht ist.

Anton Eirainer wies auf ein weiteres drängendes Problem hin: In jüngerer Zeit kommt es immer wieder zu Einwanderungen von Imkern in den Schutzkreis der Belegstelle. Die Belegstelle Wendelstein liegt im Zentrum eines Kreises von 7.5 km Durchmesser, in dessen Bereich keine anderen Bienenrassen als die der Zuchtvölker der Belegstelle gehalten werden dürfen. Durch die Einwanderung werden Fremddrohnen, die männlichen Bienen, in das Gebiet gebracht, die eine genetisch gezielte Befruchtung der Königinnen mit Hochleistungsvölkern zunichte machen. Da die Einwanderung oft aus Unkenntnis über den Gebietsschutz zustande kommt, sollen nun Kennzeichnungsschilder aufgestellt werden. Die Verantwortlichen der Landratsämter Miesbach und Rosenheim stehen dem Projekt positiv gegenüber, es gilt jedoch noch einige juristische Hürden zu überwinden. Die Vertreter, bzw. die Bienenpolitischen Sprecher der Parteien wollen sich ebenfalls dafür verwenden, um ggf. eine bayernweite Lösung zu schaffen.

Der Präsident des Verbandes der Bayerischen Carnicazüchter (VBC) überreichte den Betreibern der Belegstelle Wendelstein eine hohe Auszeichnung für die vorbildliche Führung dieser Einrichtung. Besonders hervorgehoben wurde die exzellente Auswahl der Drohnenvölker und die Anstrengungen zur Absicherung des Gebietes, um die Ansiedlung von fremden Bienenrassen zu verhindern. Da sich gerade die Hochgebirgsbelegstellen als sichere Anpaarungspunkte ohne Fremddrohnen zeigen, wird der VBC auch jene den Imkern besonders zur Nutzung empfehlen.

Übereinstimmend stellten die Anwesenden fest das Belegstellen geschützt werden müssen, ferner der Wert der Bienenzucht nicht hoch genug einzuschätzen ist, da rund 80 % unserer Lebensmittel ausnahmslos von der Bestäubung durch die Bienen abhängig sind.

Franz Vollmaier, Angela Sollinger, Anton Eirainer

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Angebote für Königinnen

Liebe Freunde der Bienenzucht,
unser internes Königinnen-Zuchtprogramm trägt Früchte! Wir können Königinnen aus unseren Linien abgeben.

Franz Vollmaier gibt ab 15. Juni  belegstellenbegattete Königinnen ab.
Tel. 08623/ 919678, Fax. 08623/ 919710
Hennthal 11
83308 Trostberg

Anton Eirainer bietet unbegattete Königinnen (A-Körung) an. Bitte 14 Tage vorher bestellen.
Kosten: 10 Euro pro Stück, zuzüglich Versand. Telefon: 08028-902843

Marion Eirainer hat eine Börse für überschüssige begattete Königinnen bzw. auch für
den Bedarf an begatteten Königinnen eingerichtet.

Vermittlung per Mail: marion.eirainer77@t-online.de oder
Imkereibedarf Eirainer, Telefon: 08028-902843

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Phänologischen MarkerZeigerpflanzenverlauf
Was kommt im Bienenvolk

Juli
Die Juni-Beobachtungen haben wir mit der Hoffnung abgeschlossen, von unseren Bienenvölkern eine Antwort zu bekommen.

Was die Volksstärke anbelangt, ist diese Antwort nach Auskunft vieler Imkerkollegen überwiegend eindeutig ausgefallen: Die Völker sind nun, Anfang Juli, bei der monatstypischen Volksstärke angelangt, d.h. sie haben ihren Rückstand mehrheitlich aufgeholt.

Was die Tracht anbelangt, da ist das Bayern-Bild extrem vielfältig:  nach dem weitgehenden Ausfall der Frühjahrsernte sind aktuell in vielen Regionen die Honigräume noch so leer, dass eine Sommerernte auch nicht absehbar ist. Bleibt die Hoffnung auf die Linde, die aber soll – z.B. in Nürnberg – trotz prächtiger Blüte nicht gehonigt haben.

Wie auch immer sich Tracht und Sommerernte noch entwickeln mögen, was nun ansteht, ist in jedem Fall auch schon die Vorbereitung unserer Völker auf den Winter: Milbenbelastung ermitteln, gezielte Maßnahmen ergreifen, wo nötig, und mit Blick auf die Vermehrung – noch lassen sich schöne Ableger bilden – den selektiven Blick walten lassen. Nur von Völkern nachziehen, deren gute Eigenschaften mit einiger Wahrscheinlichkeit erbfest sind. Dazu wird’s im Herbst einen schönen Vortrag von Franz Vollmaier geben.


Juni
Wir verabschieden uns nun von unserem Versuch, das Bienenjahr nach Wolfgang Ritter durch die Blüte von Zeigerpflanzen zu gliedern. Flora und Fauna sind dieses Jahr in vielen Regionen noch nicht dagewesenen Wetterphänomenen ausgesetzt (gewesen), so dass wir uns nicht mehr trauen, uns noch an  der Entwicklung von Zeigerpflanzen zu orientieren. Denn selbst wenn sie sich in Blüte zeigten, war es in vielen Gegenden so kalt, dass die Bienen bei blühenden Kirschen, Apfelbäumen oder auch Rapsfeldern hungerten und unbedingt gefüttert werden mussten.

Viele Völker sind mangels Tracht und wegen der Kälte im Mai um zwei bis drei Wochen in ihrer Entwicklung zurück. Die Frühtrachternte ist in Bayern überwiegend ausgefallen. In die Königinnenzucht sind viele Imker gar nicht erst eingestiegen und fangen jetzt, im Juni, erst an.

In anderen Regionen waren die Wetterkapriolen wohl nicht so ausgeprägt, im Westen stehen offenbar Honigernten an.

Die erste Juni-Woche lässt sich aber gut an.

Jetzt darf man gespannt sein, ob die Völker im Juni noch ihren vielfach vorhandenen Entwicklungsrückstand aufholen und einfach später im Jahr zu ihrer Sommerstärke finden oder ob sie es einfach bei einem Jahr mit geringerem Brutumsatz belassen, wodurch dann wiederum die Milbenbelastung in vielen Völkern deutlich unter der der Vorjahre bleiben könnte.

Die Bienen werden uns die Antwort geben.

Mai
Nach dem viel zu kühlen April, in dem es in einigen Gegenden noch zahlreiche Frostnächte gab, gehen viele Pflanzen nun deutlich später als in früheren Jahren in Blüte. Zugleich herrscht zum Teil große Trockenheit. Diese beiden Faktoren – kühle Temperaturen und Trockenheit – führen dazu, dass die Bienen den ganzen April hindurch nur sehr wenig eintragen konnten. Der Mai startet ähnlich kühl…

Auffällig ist auch, dass jetzt, Anfang Mai, viele Völker erst sehr wenige Drohnen großgezogen haben. Ob dies zu einfach nur zu einer verspäteten oder vielleicht zu einer grundsätzlich sehr schwachen Schwarmsaison führt, wird sehr spannend. Aber Imker beobachten den Mai so oder so immer mit großer Spannung.

April
Wenn das Wetter mitspielt, ist die Kirschblüte der Auftakt zu einer echten Blühorgie. Die Völker explodieren, brauchen mehr Raum. Die Qualität der Brutanlage, Pollen- und Nektareintrag, überhaupt die Stimmigkeit der Völkerr  geben bei Durchsichten immer deutlichere Hinweise auf ihre mögliche Nachzuchtwürdigkeit.

Häufige Trachtpflanzen: Schlehe, Ahorn, Löwenzahn, Kirsche, Apfel, Stachelbeere, je nach Wetter und Region womöglich schon der Raps

März/April
Auch wenn die Forsythie den Bienen gar nichts bringt: die Entwicklung in den Völkern nimmt ab der Forsythienblüte  richtig Fahrt auf. Das Brutnest wird schnell größer, und eine erste Durchsicht in diesem Jahr gibt Hinweise auf die Qualität der Völker. Starke Völker brauchen nun vielleicht schon mehr Raum.  Noch ist es wichtig, auf ausreichende Futtervorräte zu achten.

Häufige Trachtpflanzen (Pollen und/oder Nektar): Salweide, Krokus, Schlehen, Ahorn

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Neuwahlen 2021

Ergebnis:

BewerberFunktionJaEnthaltungungültigabgebene gültige Stimmen
 Entlastung12  12
VollmaierPräsident14  14
ZumkellerStv. Präsident121 13
MitterreiterKassier13  13
VollstädtRevisor 113  13
KornetkeRevisor 2121 13
DietrichBeisitzer 112  12
AignerBeisitzer 210  10
RischbeckSchriftführer *1   
EirainerZuchtwart *2   
WahlleiterAlois Habeck
Wahlhelfer 1Irmgard Kaderschabek
Wahlhelfer 2Gerhard Rischbeck03. Mrz 21
*1 Diese Funktion wird für die Dauer von 1 Jahr kommissarisch besetzt
*2 Diese Funktion wird berufen

Königinnenzucht – Zuschuß vom VBB

Die ersten Königinnen der Universität Würzburg sowie vom Unije-Projekt in Kroatien sind bei uns eingetroffen und schon in Kleinvölker eingeweiselt.

Herr Dirk Ahrens (Uni Wzbg) lieferte uns am 16. Mai 10 Königinnen aus dem AGT-Programm, die auf die Züchter Franz Vollmaier, Luise Mitterreiter, Peter und Maxinilian Klippel und Gerhard Rischbeck aufgeteilt wurden. Nachdem die Königinnen noch unbergattet waren, konnte jeder Züchter eine Belegstellen nach seinem Gusto zur Begattung aussuchen. Leider fiel in die Begattungszeit eine Schlechtwetterfront, d.h. es waren nur sehr wenige Flugtage — das Ergebnis an erfolgreich begatteten Königinnen entsprach daher nicht unseren Erwartungen. Wir sehen aber auch eine positive Komponente: Die stärksten Königinnen sind begattet, wir haben also sehr gutes Material zur Weiterzucht.

Um der 20. Mai trafen bei Peter Klippel die lang ersehnten, begatteten 15 Königinnen aus Kroatien ein. Sie wurden wieder auf die o.a. Züchter verteilt. Dem Vernehmen nach hat die Einweiselung in die Völker geklappt.

Max Klippel hat zur Untersuchung des Materials ein sehr ambitioniertes Pflichhtenheft erstellt. Im ersten Jahr (Schlupfjahr) werden wir nicht das vollen Untersuchungsprogramm anwenden können; wir beschränken uns auf den Nadeltest, außerdem wird die Varroa-Diagnose mit Puderzucker durchgeführt. Mit diesen beiden Parametern können wir bereits eine vorsichtige Aussage zur Varroatoleranz treffen.

Wir erwarten noch weitere Königinnen der Abstammung Perner (Österreich). Mit dieser Mischung aus drei verschiedenen geografischen Herkünften hoffen wir, eine gute Ausgangsbasis für eine dezentrale Auslese in enger Anlehnung an das Methodenhandbuch der AGT zu haben.

Finanzierung:
Unser Schwesterverband, der Verband Bayerischer Bienenzüchter, hat uns dafür eine zweckgebundene Spende in Höhe von 1000.- € zukommen lassen. Für diese Großzügigkeit bedanken wir uns sehr herzlich!!

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Jung(-Neu)Imkerschulung in Waidhaus
Entsprechend unserem Motto „Wir tun was“ hielt der Imkerverein Roding (BIV) in Waidhaus Ende August einen Imkerkurs ab.

Der Kurs war mit 24 Teilnehmern recht gut besucht, was letztlich auch am Referenten FW Werner Biedermann lag, der auch komplizierte Themenbereiche gut verständlich und kurzweilig darstellen kann.

Wir gratulieren dem Verband BIV zu dieser Veranstaltung und wünschen, dass alle 24 Teilnehmer auch künftig die Imkerei mit Herzblut und langfristig betreiben.

Referent Werner Biedermann

Alois Habeck, ein eifriger Zuhörer

W. Biedermann mit VBC-Rollups

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Züchtertagung 2019
– Kurzbericht
– Impressionen

Züchtertagung unseres Schwesterverbands VBB im Hofbräuhaus München am 26. Januar 2019

Luise Mitterreiter und Franz Vollmaier moderierten kurzweilig die Themen der mit ca. 80 Personen gut besuchten VBB-Veranstaltung.

Es fiel auf, dass die Imker an der Zucht der Biene deutlich vermehrt Interesse zeigen. Erkennbar sei das durch die stete Zunahme von Teilnehmern an Schulungsver-anstaltungen. Gerade der Sektor „Zucht einer varroaresistenten Biene“ aktivierte die Imkerschaft durch das Projekt VSH. Die Suche nach einer Biene mit den Eigenschaften „Varroa Sensitive Hygiene“ macht deutliche Fortschritte. In Luxemburg existieren bereits Linien, die nahezu ohne Behandlung auskommen. Ein Wermutstropfen ist allerdings die (noch) fehlende Erbfestigkeit der VSH-Eigenschaft.

Der Gastreferent Herr Dirk Ahrens-Lagast von der Universität Würzburg führte in seinen Vortrag „Qualitativ hochwertige Königinnen durch optimale Aufzuchtbedingungen“ aus, dass zwei Faktoren dafür bestimmend sind, das sind insbesondere das Alter der Mutter und der Temperaturverlauf während der Entwicklung. Er empfahl kein Zuchtmaterial von Königinnen zu entnehmen, die älter als zwei Jahre sind, da deren Stifte bereits deutlich kleiner sind, als die von jungen, leistungsfähigen Königinnen. Ferner sei der optimale Temperaturverlauf beim Schlupf in Käfigen nicht gewährleistet, da der Abstand der Wärmebienen zur Königinzelle durch den Käfig zu groß sei. Zur Lösung des Problems empfahl er die Verwendung eines Brutschranks, in dem die optimale Temperatur von 34,5 °C konstant gehalten werden könne. Alternativ sei auch der Schlupf in einem gut gefüllten Mehrwaben-Begattungskästchen möglich.

Franz Vollmaier u. Luise Mitterreiter

Fachkundige Experten

Franz Vollmaier, VSH-Vortrag

Luise Mitterreiter, Jahresdaten der Zucht

Referent  Dirk Ahrens-Lagast

Theo Günthner, Koordinator Beebreed BY

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Werbemittel: 2 Rollups

Die bei der Jahreshauptversammlung vorgestellten Rollups können ausgeliehen werden bei

Franz Vollmaier        carnica.bayern@t-online.de
Alois Habeck            alois-habeck@t-online.de
Gerhard Rischbeck  rg-rischbeck@t-online.de

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Einladung zur Jahreshauptversammlung

Liebe Freunde der Bienenzucht,

ich darf Sie recht herzlich einladen zur Jahreshauptversammlung des

Verbandes der Bayerischen Carnicazüchter (VBC)
am 03. November 2018, 15:00 Uhr,
in Allershausen,
Münchener Str. 1,
Gasthaus Obermeier,
Tel. Gastwirtschaft 08166/5551

Bitte kommen Sie zahlreich zu dieser Veranstaltung und unterstützen Sie uns bei unserer Arbeit.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung,
  2. Rückblick auf die Aktivitäten,
  3. Kassenbericht,
  4. Kassenprüfung,
  5. Entlastung des Vorstandes,
  6. Projekt VSH,
  7. Termine 2019,
  8. Sonstiges.

Wir freuen uns auf ihr Kommen.

Mit freundlichen Grüßen

  1. A. Irmgard Kaderschabek

– Schriftführerin –

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Impressionen zum Kurs „Ablegerbeurteilung“

14. Juli 2018, Zorneding-Wolfesing

Mehr als 80 Freunde der Bienenzucht scharten sich um den 1. Vorsitzenden des BZV Zorneding und um den Präsidenten des VBC beim Lehrgang zur Ablegerbeurteilung.

Peter Klippel hatte im Vorfeld zehn Ableger bewußt mit unterschiedlicher Anzahl von Brut- und Futterwaben erstellt. Ziel war es den Neulingen, aber auch den „alten Hasen“, eine Hilfe beim Ankauf von Ablegern an die Hand zu geben.

Franz Vollmaier zeigte mit hohem Fachwissen und Akribie auf, wie sich die Ableger in Abhängigkeit ihrer Erstellungsstärke entwickelten. Die Ableger bewertete er nach dem Punkteschema, das unter Information-Bewertung von Ablegern herunter geladen werden kann.

Bemerkenswert war die Sanftmut aller Völker. Bei keinem der Ableger kam der Smoker zum Einsatz; ebenso fiel die besondere Wabenstetigkeit der Bienen äußerst positiv auf.

Nach 4 Stunden waren alle Kästen beurteilt, die Zuhörer strahlten; jeder konnte neue Erkenntnisse aus dieser sehr gut organisierten Veranstaltung mit nach Hause nehmen.

G.R.

Peter Klippel u. Franz Vollmaier

Referent Franz Vollmaier

die Herkunft bringts!

fachkundiges Auditorium

eine gute Brutwabe

auch der 10. Kasten wurde noch beurteilt

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Einladung zum Kurs „Ablegerbeurteilung“

Samstag, den 14. Juli 2018,
neben der Süddeutschen Imkergenossenschaft,
Wolfersing 1,

85604 Zorneding

Beginn 13.00 Uhr

Peter Klippel hat für den VBC nach verschiedenen Methoden und unterschiedlichen

Volksstärken Carnica-Ableger erstellt. Gemeinsam mit Franz Vollmaier wollen wir die Ableger in der Praxis beurteilen.

Anhand eines Bewertungsbogens werden Sanftmut, Wabensitz, Brutnestanlage, Futteranlage, Bienenbesatz und Wabenbau beurteilt.

Dieser Kurs soll Imkern die Möglichkeit bieten, Stärken und Schwächen der Jungkönigin zu erkennen, auch unter Berücksichtigung der Volksstärke bei der Ablegererstellung, oder für den Erwerb von Ablegern bzw. beim Anbieten von Ablegern, z.B. auf Bienenmärkten, die nötige Beurteilung der Qualität zu erlernen.

Parallel findet ein Tag der offenen Tür von 10:00 – 17:00 Uhr in der Süddeutschen Imkergenossenschaft statt!

Es werden auch Königinnen zum Kauf angeboten!

Ich freue mich über euer Kommen!

Franz Vollmaier

Präsident VBC

Anmerkung d. Redaktion:
Das Bewertungsschema finden Sie unter der Rubrik
Information-Download-Bewertung v. Ablegern

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VBC-Jahresversammlung 2018
Impressionen aus Markt Indersdorf

Vorträge: Merkmalsbestimmung als Teil der Körung u. Wie wird man Reinzüchter? Referenten: Gerhard Rischbeck u. Luise Mitterreiter

Klaus Vollstädt u. Franz Vollmaier stellen die neuen Werbeartikel vor

Die neue Bayerische Belegstellenkarte (Rollup von Klaus Vollstädt)

Kurt Voigtländer mit der Kleinausgabe der Belegstellenkarte

Das fachkundige Auditorium

30 Mauspads liegen als Streuartikel bereit

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Der VBC reicht das VSH-Projekt für die Carnica ein.

Arno Holderied wurde zum Zuchtkoordinator bestellt.
Auch wenn immer wieder neue Behandlungsmittel auf dem Markt verfügbar sind, müssen wir in unserer dicht besiedelten Umgebung zwar mit der Varroa leben, jedoch ist das züchterische  Bestreben die Bienen dahingehend zu selektieren, dass sie erkennen, ob eine Puppe mit Milben besetzt ist und diese dann ausgeräumt wird  (VarroaSensitiveHygiene, VSH in Kurzform).

Im Idealfall können die Bienen dann mit den restlichen Varroen in Koexistenz leben, was ein erklärtes Zuchtziel bei der Reinzucht ist.

Ein relativ neuer Ansatz in der Varroatoleranzzucht ist also die VarroaSensitiveHygiene (VSH). Hier erkennen die Bienen befallene Brutzellen und räumen diese aus, was dazu führt, dass die Vermehrung der Milbe unterbrochen wird. Um hier weiter zu kommen und zu er-reichen, dass irgendwann auf Behandlungsmittel gegen die Milbe verzichtet wer- den kann, stellt der Freistaat Bayern für Projekte im Zusammenhang mit VSH Geld zur Verfügung.

In dessen Umsetzung sehe ich eine wichtige Aufgabe für unseren VBC und stelle mich als Projekt-Koordinator zur Verfügung.

Das Projekt sieht vor, dass für unsere Bienenrasse, die bei der VSH-Untersuchung geprüft wird, eine Förderung beantragt wird.

Hierin sehe ich eine große Möglichkeit für unsere Carnica die vielen Züchter noch mehr für VSH und Selektion nach Varroatoleranz zu interessieren, also den Aufbau des 2017 begonnenen Zuchtprojekts fortzuführen.

Für die aufwändige Untersuchung der Waben hat sich Frau Magdalena Wolf aus Bernhardswald, Lkr. Regensburg, bereit erklärt diesen Part zu übernehmen.  Die anfallenden Kosten der Wabenuntersuchung könnten vom VSH-Projekt übernommen werden.

Es bleibt abzuwarten ob eine Untersuchungsstelle für ganz Bayern reicht, weil die Waben schnell und gekühlt dort unbeschadet ankommen müssen.

Meine Aufgabe als Koordinator dieses Projekts sehe ich unter anderem in der Zusammen-führung von Züchtern und der Neubildung von Züchtergruppen, um so gemeinsam zum Wohl des großen  Ganzen an  einem Strang zu ziehen.

Es werden auch noch Züchter gesucht, die in der Völkerführung der Mini-Plus-Beute Erfahrungen haben, oder  / und die Varroa-Befallsmessung mit der Puderzuckermethode praktizieren usw.

Des Weiteren ist in diesem Zuge die Eindrohnbesamung zur Weiterselektion notwendig, wer hat hierin bereits Erfahrung?
Ich lade jeden Züchter herzlich ein, bei diesem Projekt mitzumachen, das Ziel ist doch, dass die Bienen selbst, aus eigener Kraft, überleben!!!

Kurz zu mir, ich bin seit 2003 beim BZV Halfing und organisiere dort unter anderem den jährlich stattfindenden Bienenmarkt, begleite einen Teil unsere Neuimker bei ihrer 2-jährigen Ausbildung und bin in einer kleinen Züchtergruppe tätig.

Noch was zum Nachdenken:
Wer der Varroa den Kampf ansagt – hat langfristig gesehen doch schon irgendwie verloren.

Wer jedoch die Widrigkeit als Herausforderung sieht, eine Lösung im Mit- und Neben-einander sucht (Biene-Milbe-Imker), trägt zur effektiven Lösung bei.

Zum Schluss noch ein Hinweis zur Antrittsrede der Ministerin für Ernährung und Landwirtschaft vom 23. März 2018 (ab min 8:32 wird’s für uns Imker interessant) – ob Lippenbekenntnis oder nicht, jedenfalls wissen wir jetzt „unsere Bienen sind systemrelevant“ https://youtu.be/Bwoafe9JXEQ

Anschrift des Verfassers:
Arno Holderied, Traunsteinerstr. 19
83093 Bad Endorf, VSH@carnica.bayern

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Impressionen von der Züchtertagung 2018

Präsiden Franz Vollmaier, Luise Mittereiter (Züchterin)

Tagungsbesucher im Hofbräuhaus

Luise Mitterreiter

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Liebe Mitglieder,

durch die Fusion zweier Banken hat sich unsere Kontonummer geändert.

Neu: DE95 7106 1009 0007 1714 71

Bitte beachten Sie das bei allen Einzahlungen, wie z.B. bei einer Merkmaluntersuchung.

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Liebe Freunde der Carnica,

der VBC plant die Einführung einer Anpaarungsstelle nach dem Horner-System; es ist auch unter dem Arbeitsbegriff „Mondscheinbegattung“ bekannt.

Sollte es uns gelingen, diese Anpaarungsstelle einzurichten, wäre es eine einzigartige Arbeitsweise, innerhalb von wenigen Stunden eine relativ sichere Anpaarung ohne Belegstelle und ohne Schutzkreis zu erreichen.

Näheres zum Horner-System finden Sie unter der Rubrik „Zucht“.