Aktuelles

Liebe Freunde der Bienen,
im Verband Bayerischer Carnicazüchter kann jede/r Mitglied werden!
Es ist nicht erforderlich Züchter/in zu sein oder den Wohnsitz in Bayern zu haben.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrem Beitritt!!


Beitrittsantrag:
http://carnica.bayern/wp-content/uploads/2022/02/160523-Beitrittserklaerung-VBC.pdf

Hier finden Sie künftige, wichtige Termine für Vorträge oder auch unsere neuesten Nachrichten.

Vorträge – für alle Imker und solche, die es werden wollen

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Sep: Propolis, Geleé royale, Wachsmottenextrakt, etc.

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Bericht zur Jahreshauptversammlung, 15. Juli 2022, Ingolstadt

Punkt 17:00 Uhr begrüßte unser Präsident Franz Vollmaier die Mitglieder der VBC-Jahreshauptversammlung im Lehrbienenstand des BZV Ingolstadt.

Vorausgegangen war gegen 14:00 Uhr, bei Temperaturen um 36 Grad, die Ablegerbeurteilung der Ingolstädter Imker. Hier gab es eine große Bandbreite in der Qualität, von sehr gut, hin bis zum hungernden Volk. Einige Jungimker meinten es wohl gut, sie erstellten einen 3-Wb-Ableger und versorgten ihn mit einem Paket Apifondant, so soll er sich dann entwickeln, er hat ja noch Zeit!  Fatal war natürlich die Hitzewelle, die Bienen konnten die Fondantmasse nicht gut abnehmen, zusätzlich fand Franz Vollmaier auch völlig verzogene Mittelwände, die nicht sorgfältig in die Nuten der Oberträger eingeführt und dann verlötet wurden. Bei einem Volk hatte der Imker sogar seine Schlupfkäfige vergessen, die von den Bienen dann völlig eingebaut wurden.

Aber genug kritisiert, wir sahen auch Völker von vorzüglicher Qualität, die bestens gepflegt und gefüttert wurden.

Hauptversammlung:

Bei der Hauptversammlung gab Gerhard Rischbeck einen Rückblick auf die Projekte des vergangenen Imkerjahres.

  1. „Wächter“ des Genoms der Carnica
  2.  Weiterentwicklung der Carnica
  3.  Versorgung der Imker mit guten Königinnen
  4.  Ambitionierte Imker für die Zucht gewinnen
  5.  Zuchtspezifisches Schulungsangebot intensivieren (auch Online)
  6.  besonders gut geführte Belegstellen in der Arbeit unterstützen
     durch unsere Empfehlung für alle Imker

Zu 1: Unsere Aufgabe als Wächter des Genoms machte uns keine Arbeit. Es wurden keine Versuche des Änderns des Genoms der Carnica bekannt.

Zu 2: Die Weiterentwicklung der Carnica erfolgt im engeren Sinne durch 7 unserer Züchter, durch 3 Belegstellen, die in nach unserem Wollen arbeiten, und natürlich durch alle aktiven Imker.

Zu 3: Bis zur JHV gingen 32 Vorbestellungen an Königinnen ein. Franz Vollmaier brachte 25 Königinnen mit, die die Mitglieder erwerben konnten.

Zu 4: Die Mitgliederzahl stagniert! Derzeit hat der Verband 63 Mitglieder.

Zu 5: Das Online-Schulungsangebot wird sehr gut angenommen. Die niedrigste Zahl der Teilnehmer lag bei 60, die Höchstzahl liegt technisch bedingt bei 150. Im Durchschnitt sind es 95 Personen, die unseren Inforationen folgen. Die Zahl der Teilnehmerbestätigung ist noch stark ausbaufähig. Es kommen leider nur von ca. 50% der Teilnehmer diese Rückläufer.

Zu 6: Die Belegstellen Schellenberg und Bleckenau haben heuer, die Belegstelle Wendelstein vor 2 Jahren unsere Auszeichnung wegen der hervorragenden Führung und Zuchtergebnisse erhalten.

Dem Verband fehlen leider noch die Mitgliedsbeiträge der letzten 3 Jahre, die unsere Kassiererin bisher nicht eingezogen hat. Es erfolgte daher zum Finanzbereich nur eine Teilentlastung. Unserer Kassiererin wurde eine Frist bis zum 1. Oktober 2023 eingeräumt, um das Versäumte nachzuholen.

Unter den Teilnehmern verloste unser Präsident 2 Zuchtköniginnen. Gratulation den Gewinnern. Der gastgebende Ingolstädter Verein erhielt von unserem Präsidenten als Dankeschön einen Rosenstock, der künftig wohl die Fassade begrünen wird.

Ende der JHV: ca. 19:00 Uhr 


Lehrbienenstand Ingolstadt


Die Akteure der JHV in Ingolstadt


25 gute Zuchtköniginnen warten auf unsere Mitglieder


Franz Vollmaier wirft einen kritischen Blick auf die Ableger


Vergessene Schlupfkäfige


Gewinnerin 1 (links): 1 Zuchtkönigin


Gewinner 2 (v.r.): Stefan Lorenz, Cornelia Theus, Franz Vollmaier
ebenfalls 1 Zuchtkönigin

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Besondere Ehrung für die Belegstelle Bleckenau

Sobald unter Imkern der Name Bleckenau fällt, bekommen diese leuchtende Augen, da es um das „Mekka“ der Bienenzucht im südbayerischen Raum geht. Sogar von weit her kommen die Imker, u. a. auch aus Österreich und der Schweiz, um dort, ganz nah bei den Königsschlössern Hohenschwangau und Neuschwanstein, ihre wertvollen Königinnen begatten zu lassen.

Wegen des besonders guten Zuchtmaterials und den sehr hohen Begattungsergebnissen gehört diese Belegstelle für Jungköniginnen zu den Top 10 in Deutschland, real liegt sie sogar auf Platz 2.

Natürlich brauchte es auch einige Anstrengungen durch den Belegstellenleiter Jörg Sattelberger und seine Stellvertreter Matthias Friedl und Norbert Moser, um dieses Ziel zu erreichen.

Der Verband der Bayerischen Carnicazüchter (VBC) erkannte die besondere Güte der Belegstelle schon vor zwei Jahren und führte dort ein Qualitätsaudit durch, als dessen Ergebnis nun Gerhard Rischbeck eine besondere Anerkennungsurkunde für diesen vorbildlichen Betrieb an Jörg Sattelberger überreichten durfte. In Bayern gibt es 25 Belegstellen; die Bleckenau ist die dritte in der Reihe, der diese besondere Ehre zuteil wurde.

Zur besonderen Freude aller Anwesenden umrahmten drei Alphornbläser die kleine Feierstunde, die sich anschließend bei Musik, Fachgesprächen und Imkerlatein im Gasthof Bleckenau fortsetzte. Der Wettergott gab sein Bestes und das Echo der umliegenden Felswände zauberte eine wunderbare Atmosphäre.

v.l.n.r.  Matthias Friedl, Jörg Sattelberger, Gerhard Rischbeck (VBC), Norbert Moser

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Die Belegstelle Schellenberg erhält eine besondere Auszeichnung

Im Rahmen des Gartenfestes erhielt die Belegstelle Schellenberg vom VBC eine besondere Auszeichnung. Unser Präsident Franz Vollmaier überreichte den Belegstellenleiter Franz Reitberger als hohe Auszeichnung eine Urkunde, die symbolisch für die vorbildliche Führung dieser Einrichtung steht.

Die Belegstelle Schellenberg bietet den Imkern seit Jahren Vatervölker von höchster Qualität an. Besonders hervorgehoben wurden die sehr guten Begattungserfolge bei der instrumentellen Besamung von Königinnen durch Herrn Reitmeier.

Belegstellenleiter Franz Reitberger (Bild rechts) freute sich sehr über die Ehrung, da sie vom VBC zuteil wurde und nicht von seinem eigenen Verband (LVBI). Wir empfehlen diese Belegstelle ausdrücklich allen Imkern.

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Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder
ehrt Gerhard Rischbeck mit dem Ehrenzeichen des MP

Bild: Staatskanzlei BY

Bild: Staatskanzlei BY

Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL: „Auszeichnung für Vorbilder und Mutmacher mit dem Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten: Bayern ist das Land des Ehrenamts. Fast jeder Zweite im Freistaat engagiert sich sozial, für Tradition und Brauchtum, Sport, Naturschutz, Kultur oder in der Kirche. Das Ehrenamt prägt unser Land und macht Bayern zu einem der schönsten Länder der Welt. Dafür ein herzliches Vergelt‘s Gott!“

In seiner Laudatio führte er aus, dass die imkerliche Arbeitsweise von Gerhard Rischbeck sehr stark ausgerichtet sei auf die Qualitätsanforderungen der ökologischen Bienenhaltung, die Verbesserung des Bienenmaterials durch Zuchtauslese, die Einführung des eigenen Wachskreislaufes sowie die Darstellung und Verbesserung der Qualität des heimischen Honigs in der Öffentlichkeit.

Bei seiner Tätigkeit liegt der Schwerpunkt im Bereich der Schulung der Imker. Sein umfangreiches Wissen gibt er gerne mit seinen lebendigen und spannenden Vorträgen weiter. Er unterbrach sehr früh die bei älteren Imkern vorhandene Tabuzone, wonach über eigene Fehler nicht gesprochen werden soll, zusätzlich legte er Kniffe insbesondere für die Jungimker offen, die andere gerne für sich behielten.

Da er als experimentierfreudig und vorausschauend gilt, erkannte er bereits früh die Probleme in der Varroa-Bekämpfung durch die sog. harte Chemie; er propagierte bereits vor 1990 den Einsatz der Ameisen- und der Milchsäure, die er bis dato konsequent in seiner ökologischen Bienenhaltung einsetzt. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist ihm das breite Spektrum der imkerliche Fortbildung sowie die laufende Pressearbeit. Als Bienensachverständiger hält Gerhard Rischbeck ehrenamtlich in den Vereinen sowie in den Imkerschulen Landsberg und Kaufbeuren Referate zu den Themen Varroose, Anwendung der aktuellen Varroabekämpfungsmittel, Ameisen- und Milchsäure sowie zur Erstellung von Lernbehelfen.

Seine Vorträge der jüngeren Zeit stehen nun verstärkt unter dem wissenschaftlichen Aspekt, wie z.B. die Morphometrie der Honigbiene, Honig- und Wachsanalyse, Flügelindex-Bestimmungen und Pollenanalysen. Im Rahmen seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten im Verband Bayerischer Bienenzüchter schuf er u.a. das neue Bayerische Honigetikett, Werbebanner/-tafeln, diverse Rollups und Faltblätter. Alle Werbemittel werden gerne genutzt und finden auch bei überregionalem Einsatz sehr gute Anerkennung.

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Hohe Auszeichnung für Walter Haefeker

Unser Referent zum Schutz des Genoms der Carnica erhielt am 10. November 2021 aus den Händen der Landrätin Frau Jochner-Weiß in Weilheim die Verdienstmedaille zum Bundesverdienstorden (Verdienstkreuz).

Frau Jochner-Weiß würdigte in ihrer Laudatio seinen jahrzehntelangen, mit großem Sachverstand geführten Einsatz für die Umwelt und die Bienen.

Seine jüngere Vita als IT-Experte begann im Silikon Valley in den USA. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland setzt sich Walter Haefeker als Präsident der Europäischen Berufsimker für eine bienenfreundliche Landwirtschaft ein, d.h. durch die tatsächliche Reduzierung des Insektizid- und Pestizideinsatzes konnte er wichtige Erfolge verzeichnen. Der Europäische Gerichtshof entschied die Klage über die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln zugunsten der Imkerei, also war damit wieder ein wichtiger Meilenstein für unsere Bienen gesetzt. Weitere Wegepunkte sind die Open-Source-Lizenz zum Schutz des Erbgutes der Carnica, die den Konzernen Einhalt für Geschäfte mit genveränderten Bienen gebot, ferner u.a. die Einführung des „Grünen Bienenstrom“ und der imker- und landwirtschaftfreundlichen „Sternenfair-Milch“. Auch die Firma BAYER wurde durch ihn beraten. Die Idee, kleine selbst fahrende, GPS-gesteuerte Roboter sollten auf den Feldern und Äckern unerwünschte Beikräuter schadstofffrei beseitigen, ist längst Realität. Die sogenannten Dropleg-Düsen zum Spritzen der Rapskulturen gehen ebenfalls auf seine Ideen zurück.

In den weiteren Würdigungen der Leistungen hob Frau Jochner-Weiß insbesondere hervor, dass bei all diesem Engagement manchmal auch die Familie zurück stehen musste.

In seiner Gegenrede dankte Haefeker insbesondere auch seiner Familie, die ihm stets den Rücken für diese weltweiten Tätigkeiten frei hielt.

Auch von Seite der Redaktion herzliche Gratulation!!

Walter Haefeker (Mitte) mit den Antragstellern Gerhard Rischbeck und Hubert Dietrich
Landrätin Frau Jochner-Weiß bei der Übergabe

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Hohe Auszeichnung für unseren Präsident Franz Vollmaier

Franz Vollmaier erhielt aus den Händen des Bezirktagspräsident Josef Mederer die Verdienstmedaile des Bezirks Oberbayern.

Mederer bezeichnete ehrenamtlich tätige Menschen als unverzichtbaren Teil der Gesellschaft und nannte das Engagement der ausgezeichneten Personen „ein Geschenk für unser Land“. Er zitierte die Lebensweisheit, dass man entweder von einer besseren Welt träumen könne oder aufwachen und anpacken, um etwas zu bewegen und zu verändern. Mederer führte aus, dass die Menschen, die der Bezirk mit der Bezirksmedaille ehrt, zu denen gehören, die aufgewacht sind und anpacken. „Das ist vorbildlich. Dafür wollen wir Sie als Vorbilder ehren“.

Auszug aus der Laudatio:

Das Wort „Ehrenamt“ ist genau auf Franz Vollmaier abgestimmt:
Es stecken in dieser Bezeichnung zwei wichtige Begriffe: die „Ehre“ und das „Amt“. Ehre – darunter versteht man das „Ansehen einer Person aufgrund offenbaren oder vorausgesetzten besonders sittlichen Werten“. Der Begriff beinhaltet zudem die Wertschätzung durch andere Menschen. Diese Wertschätzung ist etwas, das Herr Vollmaier nicht nur stets anderen gegenüber vorgelebt hat, sondern sich in jahrzehntelanger Tätigkeit für die Allgemeinheit selbst erarbeitet hat. Im Ehrenamt kommt zur Ehre noch die Achtung vor dem Amt hinzu. Wer Ehrenamt ernst nimmt und es ausfüllt, übernimmt auch Verantwortung im Amt.

Wir gratulieren!!

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Die Belegstelle Wendelstein erhält eine hohe Auszeichnung

Hoher Besuch am Wendelstein

Alles was in Oberbayern in der Bienenzucht Rang und Namen hat, fand sich auf der Bienen-Belegstelle Wendelstein ein. Die Probleme der Imker diskutierten u. a. Dr. Regina Eberhart (Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten), Tanja Schorer-Dremel (MdL, CSU), Ruth Müller (MdL, SPD), Franz Vollmaier (Präsident VBC), Annette Seehaus-Arnold (Präsidentin Deutscher Erwerbsimkerbund) zusammen mit dem Fachberater für Bienenzucht Arno Bruder, der Vorsitzenden des Imker-Kreisverbands Rosenheim, Frau Angela Sollinger, dem Belegstellenbetreiber Anton Eirainer sowie Hubert Dietrich, dem Initiator der Veranstaltung.

Eines der großen Probleme in der Imkerei ergibt sich aus der Zunahme der Zahl von Imkern. Da bei Discountern und Baumärkten Bienenkästen und Imkerzubehör sehr kostengünstig angeboten werden, wollen sich nun viele Menschen jetzt sich auch diesem Metier widmen, jedoch ohne sich vorher um eine fundierte Ausbildung zu kümmern. Die Erfahrung hat gezeigt, dass durch wilde Imkerei Gefahren für die Bienen der etablierten Bienenzüchter ausgehen, da die Bekämpfung der gefürchteten Varroamilbe nur unzureichend oder gar nicht erfolgt. In der Fachberatung für Bienen und in weiten Teilen der Imkerschaft wird daher der Ruf nach einem Imkerschein für die Neueinsteiger laut. Begründet ist dieser Ruf aus dem Kenntnisnachweis im Seuchenrecht, der Lebensmittelhygieneverordnung und im Tierwohl. Fachberater Bruder sprach sich sehr dafür aus, diesen Kenntnisnachweis unbedingt einzuführen, so wie es bei den Jägern und Fischern auch seit Langem Pflicht ist.

Anton Eirainer wies auf ein weiteres drängendes Problem hin: In jüngerer Zeit kommt es immer wieder zu Einwanderungen von Imkern in den Schutzkreis der Belegstelle. Die Belegstelle Wendelstein liegt im Zentrum eines Kreises von 7.5 km Durchmesser, in dessen Bereich keine anderen Bienenrassen als die der Zuchtvölker der Belegstelle gehalten werden dürfen. Durch die Einwanderung werden Fremddrohnen, die männlichen Bienen, in das Gebiet gebracht, die eine genetisch gezielte Befruchtung der Königinnen mit Hochleistungsvölkern zunichte machen. Da die Einwanderung oft aus Unkenntnis über den Gebietsschutz zustande kommt, sollen nun Kennzeichnungsschilder aufgestellt werden. Die Verantwortlichen der Landratsämter Miesbach und Rosenheim stehen dem Projekt positiv gegenüber, es gilt jedoch noch einige juristische Hürden zu überwinden. Die Vertreter, bzw. die Bienenpolitischen Sprecher der Parteien wollen sich ebenfalls dafür verwenden, um ggf. eine bayernweite Lösung zu schaffen.

Der Präsident des Verbandes der Bayerischen Carnicazüchter (VBC) überreichte den Betreibern der Belegstelle Wendelstein eine hohe Auszeichnung für die vorbildliche Führung dieser Einrichtung. Besonders hervorgehoben wurde die exzellente Auswahl der Drohnenvölker und die Anstrengungen zur Absicherung des Gebietes, um die Ansiedlung von fremden Bienenrassen zu verhindern. Da sich gerade die Hochgebirgsbelegstellen als sichere Anpaarungspunkte ohne Fremddrohnen zeigen, wird der VBC auch jene den Imkern besonders zur Nutzung empfehlen.

Übereinstimmend stellten die Anwesenden fest das Belegstellen geschützt werden müssen, ferner der Wert der Bienenzucht nicht hoch genug einzuschätzen ist, da rund 80 % unserer Lebensmittel ausnahmslos von der Bestäubung durch die Bienen abhängig sind.

Franz Vollmaier, Angela Sollinger, Anton Eirainer

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Angebote für Königinnen

Liebe Freunde der Bienenzucht,
unser internes Königinnen-Zuchtprogramm trägt Früchte! Wir können Königinnen aus unseren Linien abgeben.

Franz Vollmaier gibt ab 15. Juni  belegstellenbegattete Königinnen ab.
Tel. 08623/ 919678, Fax. 08623/ 919710
Hennthal 11
83308 Trostberg

Anton Eirainer bietet unbegattete Königinnen (A-Körung) an. Bitte 14 Tage vorher bestellen.
Kosten: 10 Euro pro Stück, zuzüglich Versand. Telefon: 08028-902843

Marion Eirainer hat eine Börse für überschüssige begattete Königinnen bzw. auch für
den Bedarf an begatteten Königinnen eingerichtet.

Vermittlung per Mail: marion.eirainer77@t-online.de oder
Imkereibedarf Eirainer, Telefon: 08028-902843

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Neuwahlen 2021

Ergebnis:

BewerberFunktionJaEnthaltungungültigabgebene gültige Stimmen
 Entlastung12  12
VollmaierPräsident14  14
ZumkellerStv. Präsident121 13
MitterreiterKassier13  13
VollstädtRevisor 113  13
KornetkeRevisor 2121 13
DietrichBeisitzer 112  12
AignerBeisitzer 210  10
RischbeckSchriftführer *1   
EirainerZuchtwart *2   
WahlleiterAlois Habeck
Wahlhelfer 1Irmgard Kaderschabek
Wahlhelfer 2Gerhard Rischbeck03. Mrz 21
*1 Diese Funktion wird für die Dauer von 1 Jahr kommissarisch besetzt
*2 Diese Funktion wird berufen

Königinnenzucht – Zuschuß vom VBB

Die ersten Königinnen der Universität Würzburg sowie vom Unije-Projekt in Kroatien sind bei uns eingetroffen und schon in Kleinvölker eingeweiselt.

Herr Dirk Ahrens (Uni Wzbg) lieferte uns am 16. Mai 10 Königinnen aus dem AGT-Programm, die auf die Züchter Franz Vollmaier, Luise Mitterreiter, Peter und Maxinilian Klippel und Gerhard Rischbeck aufgeteilt wurden. Nachdem die Königinnen noch unbergattet waren, konnte jeder Züchter eine Belegstellen nach seinem Gusto zur Begattung aussuchen. Leider fiel in die Begattungszeit eine Schlechtwetterfront, d.h. es waren nur sehr wenige Flugtage — das Ergebnis an erfolgreich begatteten Königinnen entsprach daher nicht unseren Erwartungen. Wir sehen aber auch eine positive Komponente: Die stärksten Königinnen sind begattet, wir haben also sehr gutes Material zur Weiterzucht.

Um der 20. Mai trafen bei Peter Klippel die lang ersehnten, begatteten 15 Königinnen aus Kroatien ein. Sie wurden wieder auf die o.a. Züchter verteilt. Dem Vernehmen nach hat die Einweiselung in die Völker geklappt.

Max Klippel hat zur Untersuchung des Materials ein sehr ambitioniertes Pflichhtenheft erstellt. Im ersten Jahr (Schlupfjahr) werden wir nicht das vollen Untersuchungsprogramm anwenden können; wir beschränken uns auf den Nadeltest, außerdem wird die Varroa-Diagnose mit Puderzucker durchgeführt. Mit diesen beiden Parametern können wir bereits eine vorsichtige Aussage zur Varroatoleranz treffen.

Wir erwarten noch weitere Königinnen der Abstammung Perner (Österreich). Mit dieser Mischung aus drei verschiedenen geografischen Herkünften hoffen wir, eine gute Ausgangsbasis für eine dezentrale Auslese in enger Anlehnung an das Methodenhandbuch der AGT zu haben.

Finanzierung:
Unser Schwesterverband, der Verband Bayerischer Bienenzüchter, hat uns dafür eine zweckgebundene Spende in Höhe von 1000.- € zukommen lassen. Für diese Großzügigkeit bedanken wir uns sehr herzlich!!

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Jung(-Neu)Imkerschulung in Waidhaus
Entsprechend unserem Motto „Wir tun was“ hielt der Imkerverein Roding (BIV) in Waidhaus Ende August einen Imkerkurs ab.

Der Kurs war mit 24 Teilnehmern recht gut besucht, was letztlich auch am Referenten FW Werner Biedermann lag, der auch komplizierte Themenbereiche gut verständlich und kurzweilig darstellen kann.

Wir gratulieren dem Verband BIV zu dieser Veranstaltung und wünschen, dass alle 24 Teilnehmer auch künftig die Imkerei mit Herzblut und langfristig betreiben.

Referent Werner Biedermann


Alois Habeck, ein eifriger Zuhörer


W. Biedermann mit VBC-Rollups

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Züchtertagung 2019
– Kurzbericht
– Impressionen

Züchtertagung unseres Schwesterverbands VBB im Hofbräuhaus München am 26. Januar 2019

Luise Mitterreiter und Franz Vollmaier moderierten kurzweilig die Themen der mit ca. 80 Personen gut besuchten VBB-Veranstaltung.

Es fiel auf, dass die Imker an der Zucht der Biene deutlich vermehrt Interesse zeigen. Erkennbar sei das durch die stete Zunahme von Teilnehmern an Schulungsver-anstaltungen. Gerade der Sektor „Zucht einer varroaresistenten Biene“ aktivierte die Imkerschaft durch das Projekt VSH. Die Suche nach einer Biene mit den Eigenschaften „Varroa Sensitive Hygiene“ macht deutliche Fortschritte. In Luxemburg existieren bereits Linien, die nahezu ohne Behandlung auskommen. Ein Wermutstropfen ist allerdings die (noch) fehlende Erbfestigkeit der VSH-Eigenschaft.

Der Gastreferent Herr Dirk Ahrens-Lagast von der Universität Würzburg führte in seinen Vortrag „Qualitativ hochwertige Königinnen durch optimale Aufzuchtbedingungen“ aus, dass zwei Faktoren dafür bestimmend sind, das sind insbesondere das Alter der Mutter und der Temperaturverlauf während der Entwicklung. Er empfahl kein Zuchtmaterial von Königinnen zu entnehmen, die älter als zwei Jahre sind, da deren Stifte bereits deutlich kleiner sind, als die von jungen, leistungsfähigen Königinnen. Ferner sei der optimale Temperaturverlauf beim Schlupf in Käfigen nicht gewährleistet, da der Abstand der Wärmebienen zur Königinzelle durch den Käfig zu groß sei. Zur Lösung des Problems empfahl er die Verwendung eines Brutschranks, in dem die optimale Temperatur von 34,5 °C konstant gehalten werden könne. Alternativ sei auch der Schlupf in einem gut gefüllten Mehrwaben-Begattungskästchen möglich.

Franz Vollmaier u. Luise Mitterreiter

Fachkundige Experten

Franz Vollmaier, VSH-Vortrag


Luise Mitterreiter, Jahresdaten der Zucht

Referent  Dirk Ahrens-Lagast

Theo Günthner, Koordinator Beebreed BY

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Werbemittel: 2 Rollups

Die bei der Jahreshauptversammlung vorgestellten Rollups können ausgeliehen werden bei

Franz Vollmaier        carnica.bayern@t-online.de
Alois Habeck            alois-habeck@t-online.de
Gerhard Rischbeck  rg-rischbeck@t-online.de

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Impressionen zum Kurs „Ablegerbeurteilung“

14. Juli 2018, Zorneding-Wolfesing

Mehr als 80 Freunde der Bienenzucht scharten sich um den 1. Vorsitzenden des BZV Zorneding und um den Präsidenten des VBC beim Lehrgang zur Ablegerbeurteilung.

Peter Klippel hatte im Vorfeld zehn Ableger bewußt mit unterschiedlicher Anzahl von Brut- und Futterwaben erstellt. Ziel war es den Neulingen, aber auch den „alten Hasen“, eine Hilfe beim Ankauf von Ablegern an die Hand zu geben.

Franz Vollmaier zeigte mit hohem Fachwissen und Akribie auf, wie sich die Ableger in Abhängigkeit ihrer Erstellungsstärke entwickelten. Die Ableger bewertete er nach dem Punkteschema, das unter Information-Bewertung von Ablegern herunter geladen werden kann.

Bemerkenswert war die Sanftmut aller Völker. Bei keinem der Ableger kam der Smoker zum Einsatz; ebenso fiel die besondere Wabenstetigkeit der Bienen äußerst positiv auf.

Nach 4 Stunden waren alle Kästen beurteilt, die Zuhörer strahlten; jeder konnte neue Erkenntnisse aus dieser sehr gut organisierten Veranstaltung mit nach Hause nehmen.

G.R.

Peter Klippel u. Franz Vollmaier

Referent Franz Vollmaier


die Herkunft bringts!


fachkundiges Auditorium


eine gute Brutwabe


auch der 10. Kasten wurde noch beurteilt

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VBC-Jahresversammlung 2018
Impressionen aus Markt Indersdorf

Vorträge: Merkmalsbestimmung als Teil der Körung u. Wie wird man Reinzüchter? Referenten: Gerhard Rischbeck u. Luise Mitterreiter


Klaus Vollstädt u. Franz Vollmaier stellen die neuen Werbeartikel vor


Die neue Bayerische Belegstellenkarte (Rollup von Klaus Vollstädt)

Kurt Voigtländer mit der Kleinausgabe der Belegstellenkarte


Das fachkundige Auditorium


30 Mauspads liegen als Streuartikel bereit

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Impressionen von der Züchtertagung 2018

Präsiden Franz Vollmaier, Luise Mittereiter (Züchterin)


Tagungsbesucher im Hofbräuhaus


Luise Mitterreiter

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Liebe Mitglieder,

durch die Fusion zweier Banken hat sich unsere Kontonummer geändert.

Neu: DE95 7106 1009 0007 1714 71

Bitte beachten Sie das bei allen Einzahlungen, wie z.B. bei einer Merkmaluntersuchung.

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