Aktuelles

Hier finden Sie künftig wichtige Termine für Vorträge oder auch unsere neuesten Nachrichten.

Vorträge – für alle Imker und solche, die es werden wollen

14. Oktober 2021, Online-Kurs
Funktionelle Auslese eines Zuchtvolkes für die kommende Saison
Referent Franz Vollmaier, Dauer 19:00 – 21:30 Uhr
Der Vortrag spannt einen weiten Bogen von der Prüfung angehender Zuchtvölker hin zu den laufenden Überprüfungen während des Jahres. Erklärt werden die Anforderungen zu den Kriterien Sanftmut, Wabenstetigkeit, Frühjahrsentwicklung, Schwarmtrieb, Honigertrag und Krankheitstoleranz, ferner das Erkennen von Krankheiten. Der Vortrag ermöglicht es jedem Imker Erhebungen durchzuführen, um das beste Zuchtvolk herauszufinden.

Anmeldung und Zugang zum Kurs über carnica.bayern@t-online.de
Anmeldeschluß: 11. Oktober, 24:00 Uhr


18. November, 19:00 Uhr, Online-Kurs
Gießen von Mittelwänden und Selbstbau einer Mittelwandpresse

Referent Gerhard Rischbeck, Dauer: 19:00 – 21:30 Uhr.
Es mag kompliziert klingen, eine Mittelwandpresse zu bauen, aber es ist einfacher als Sie denken. Die dafür notwendigen Werkzeuge finden sie praktisch in jedem Haushalt.

Anmeldung und Zugang zum Kurs über carnica.bayern@t-online.de
Anmeldeschluß: 15. November, 24:00 Uhr


16. Dezember, 19:00 Uhr, Online-Kurs
Sauberes Wachs für gesunde Bienen,
Referent G. Rischbeck. Dauer 19:00 – 21:30 Uhr
Erklärt wird das Reinigen des Wachses und das Erkennen von Wachsverfälschungen mit einfachen Mitteln, wie es jeder Imker, mit Hausmitteln durchführen kann.

Anmeldung und Zugang zum Kurs über carnica.bayern@t-online.de
Anmeldeschluß: 13. Dezember, 24:00 Uhr

20. Januar 2022, 19:00 Uhr, Onlinekurs
Sicherheit am Bienenstand

Referent Michael Staebler, Dauer 19:00 – 21:30 Uhr
Der Imker und Sicherheitsbeauftrage Michael Staebler gibt uns in der Imkerei die Möglichkeit Unfallgefahren zu erkennen und damit zu vermeiden. Es spielt dabei keine Rolle, ob es der Umgang mit den Bienen, das Schleudern des Honigs oder die Verarbeitung des Wachses ist. Nur das kritische Hinterfragen unserer Routinearbeiten lässt uns Gefahren künftig vermeiden.

Anmeldung und Zugang zum Kurs über carnica.bayern@t-online.de
Anmeldeschluß: 17. Januar 2022, 24:00 Uhr


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Hohe Auszeichnung für unseren Präsident Franz Vollmaier

Franz Vollmaier erhielt aus den Händen des Bezirktagspräsident Josef Mederer die Verdienstmedaile des Bezirks Oberbayern.

Mederer bezeichnete ehrenamtlich tätige Menschen als unverzichtbaren Teil der Gesellschaft und nannte das Engagement der ausgezeichneten Personen „ein Geschenk für unser Land“. Er zitierte die Lebensweisheit, dass man entweder von einer besseren Welt träumen könne oder aufwachen und anpacken, um etwas zu bewegen und zu verändern. Mederer führte aus, dass die Menschen, die der Bezirk mit der Bezirksmedaille ehrt, zu denen gehören, die aufgewacht sind und anpacken. „Das ist vorbildlich. Dafür wollen wir Sie als Vorbilder ehren“.

Auszug aus der Laudatio:

Das Wort „Ehrenamt“ ist genau auf Franz Vollmaier abgestimmt:
Es stecken in dieser Bezeichnung zwei wichtige Begriffe: die „Ehre“ und das „Amt“. Ehre – darunter versteht man das „Ansehen einer Person aufgrund offenbaren oder vorausgesetzten besonders sittlichen Werten“. Der Begriff beinhaltet zudem die Wertschätzung durch andere Menschen. Diese Wertschätzung ist etwas, das Herr Vollmaier nicht nur stets anderen gegenüber vorgelebt hat, sondern sich in jahrzehntelanger Tätigkeit für die Allgemeinheit selbst erarbeitet hat. Im Ehrenamt kommt zur Ehre noch die Achtung vor dem Amt hinzu. Wer Ehrenamt ernst nimmt und es ausfüllt, übernimmt auch Verantwortung im Amt.

Wir gratulieren!!

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Die Belegstelle Wendelstein erhält eine hohe Auszeichnung

Hoher Besuch am Wendelstein

Alles was in Oberbayern in der Bienenzucht Rang und Namen hat, fand sich auf der Bienen-Belegstelle Wendelstein ein. Die Probleme der Imker diskutierten u. a. Dr. Regina Eberhart (Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten), Tanja Schorer-Dremel (MdL, CSU), Ruth Müller (MdL, SPD), Franz Vollmaier (Präsident VBC), Annette Seehaus-Arnold (Präsidentin Deutscher Erwerbsimkerbund) zusammen mit dem Fachberater für Bienenzucht Arno Bruder, der Vorsitzenden des Imker-Kreisverbands Rosenheim, Frau Angela Sollinger, dem Belegstellenbetreiber Anton Eirainer sowie Hubert Dietrich, dem Initiator der Veranstaltung.

Eines der großen Probleme in der Imkerei ergibt sich aus der Zunahme der Zahl von Imkern. Da bei Discountern und Baumärkten Bienenkästen und Imkerzubehör sehr kostengünstig angeboten werden, wollen sich nun viele Menschen jetzt sich auch diesem Metier widmen, jedoch ohne sich vorher um eine fundierte Ausbildung zu kümmern. Die Erfahrung hat gezeigt, dass durch wilde Imkerei Gefahren für die Bienen der etablierten Bienenzüchter ausgehen, da die Bekämpfung der gefürchteten Varroamilbe nur unzureichend oder gar nicht erfolgt. In der Fachberatung für Bienen und in weiten Teilen der Imkerschaft wird daher der Ruf nach einem Imkerschein für die Neueinsteiger laut. Begründet ist dieser Ruf aus dem Kenntnisnachweis im Seuchenrecht, der Lebensmittelhygieneverordnung und im Tierwohl. Fachberater Bruder sprach sich sehr dafür aus, diesen Kenntnisnachweis unbedingt einzuführen, so wie es bei den Jägern und Fischern auch seit Langem Pflicht ist.

Anton Eirainer wies auf ein weiteres drängendes Problem hin: In jüngerer Zeit kommt es immer wieder zu Einwanderungen von Imkern in den Schutzkreis der Belegstelle. Die Belegstelle Wendelstein liegt im Zentrum eines Kreises von 7.5 km Durchmesser, in dessen Bereich keine anderen Bienenrassen als die der Zuchtvölker der Belegstelle gehalten werden dürfen. Durch die Einwanderung werden Fremddrohnen, die männlichen Bienen, in das Gebiet gebracht, die eine genetisch gezielte Befruchtung der Königinnen mit Hochleistungsvölkern zunichte machen. Da die Einwanderung oft aus Unkenntnis über den Gebietsschutz zustande kommt, sollen nun Kennzeichnungsschilder aufgestellt werden. Die Verantwortlichen der Landratsämter Miesbach und Rosenheim stehen dem Projekt positiv gegenüber, es gilt jedoch noch einige juristische Hürden zu überwinden. Die Vertreter, bzw. die Bienenpolitischen Sprecher der Parteien wollen sich ebenfalls dafür verwenden, um ggf. eine bayernweite Lösung zu schaffen.

Der Präsident des Verbandes der Bayerischen Carnicazüchter (VBC) überreichte den Betreibern der Belegstelle Wendelstein eine hohe Auszeichnung für die vorbildliche Führung dieser Einrichtung. Besonders hervorgehoben wurde die exzellente Auswahl der Drohnenvölker und die Anstrengungen zur Absicherung des Gebietes, um die Ansiedlung von fremden Bienenrassen zu verhindern. Da sich gerade die Hochgebirgsbelegstellen als sichere Anpaarungspunkte ohne Fremddrohnen zeigen, wird der VBC auch jene den Imkern besonders zur Nutzung empfehlen.

Übereinstimmend stellten die Anwesenden fest das Belegstellen geschützt werden müssen, ferner der Wert der Bienenzucht nicht hoch genug einzuschätzen ist, da rund 80 % unserer Lebensmittel ausnahmslos von der Bestäubung durch die Bienen abhängig sind.

Franz Vollmaier, Angela Sollinger, Anton Eirainer

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Angebote für Königinnen

Liebe Freunde der Bienenzucht,
unser internes Königinnen-Zuchtprogramm trägt Früchte! Wir können Königinnen aus unseren Linien abgeben.

Franz Vollmaier gibt ab 15. Juni  belegstellenbegattete Königinnen ab.
Tel. 08623/ 919678, Fax. 08623/ 919710
Hennthal 11
83308 Trostberg

Anton Eirainer bietet unbegattete Königinnen (A-Körung) an. Bitte 14 Tage vorher bestellen.
Kosten: 10 Euro pro Stück, zuzüglich Versand. Telefon: 08028-902843

Marion Eirainer hat eine Börse für überschüssige begattete Königinnen bzw. auch für
den Bedarf an begatteten Königinnen eingerichtet.

Vermittlung per Mail: marion.eirainer77@t-online.de oder
Imkereibedarf Eirainer, Telefon: 08028-902843

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Phänologischen MarkerZeigerpflanzenverlauf
Was kommt im Bienenvolk

Juli
Die Juni-Beobachtungen haben wir mit der Hoffnung abgeschlossen, von unseren Bienenvölkern eine Antwort zu bekommen.

Was die Volksstärke anbelangt, ist diese Antwort nach Auskunft vieler Imkerkollegen überwiegend eindeutig ausgefallen: Die Völker sind nun, Anfang Juli, bei der monatstypischen Volksstärke angelangt, d.h. sie haben ihren Rückstand mehrheitlich aufgeholt.

Was die Tracht anbelangt, da ist das Bayern-Bild extrem vielfältig:  nach dem weitgehenden Ausfall der Frühjahrsernte sind aktuell in vielen Regionen die Honigräume noch so leer, dass eine Sommerernte auch nicht absehbar ist. Bleibt die Hoffnung auf die Linde, die aber soll – z.B. in Nürnberg – trotz prächtiger Blüte nicht gehonigt haben.

Wie auch immer sich Tracht und Sommerernte noch entwickeln mögen, was nun ansteht, ist in jedem Fall auch schon die Vorbereitung unserer Völker auf den Winter: Milbenbelastung ermitteln, gezielte Maßnahmen ergreifen, wo nötig, und mit Blick auf die Vermehrung – noch lassen sich schöne Ableger bilden – den selektiven Blick walten lassen. Nur von Völkern nachziehen, deren gute Eigenschaften mit einiger Wahrscheinlichkeit erbfest sind. Dazu wird’s im Herbst einen schönen Vortrag von Franz Vollmaier geben.


Juni
Wir verabschieden uns nun von unserem Versuch, das Bienenjahr nach Wolfgang Ritter durch die Blüte von Zeigerpflanzen zu gliedern. Flora und Fauna sind dieses Jahr in vielen Regionen noch nicht dagewesenen Wetterphänomenen ausgesetzt (gewesen), so dass wir uns nicht mehr trauen, uns noch an  der Entwicklung von Zeigerpflanzen zu orientieren. Denn selbst wenn sie sich in Blüte zeigten, war es in vielen Gegenden so kalt, dass die Bienen bei blühenden Kirschen, Apfelbäumen oder auch Rapsfeldern hungerten und unbedingt gefüttert werden mussten.

Viele Völker sind mangels Tracht und wegen der Kälte im Mai um zwei bis drei Wochen in ihrer Entwicklung zurück. Die Frühtrachternte ist in Bayern überwiegend ausgefallen. In die Königinnenzucht sind viele Imker gar nicht erst eingestiegen und fangen jetzt, im Juni, erst an.

In anderen Regionen waren die Wetterkapriolen wohl nicht so ausgeprägt, im Westen stehen offenbar Honigernten an.

Die erste Juni-Woche lässt sich aber gut an.

Jetzt darf man gespannt sein, ob die Völker im Juni noch ihren vielfach vorhandenen Entwicklungsrückstand aufholen und einfach später im Jahr zu ihrer Sommerstärke finden oder ob sie es einfach bei einem Jahr mit geringerem Brutumsatz belassen, wodurch dann wiederum die Milbenbelastung in vielen Völkern deutlich unter der der Vorjahre bleiben könnte.

Die Bienen werden uns die Antwort geben.

Mai
Nach dem viel zu kühlen April, in dem es in einigen Gegenden noch zahlreiche Frostnächte gab, gehen viele Pflanzen nun deutlich später als in früheren Jahren in Blüte. Zugleich herrscht zum Teil große Trockenheit. Diese beiden Faktoren – kühle Temperaturen und Trockenheit – führen dazu, dass die Bienen den ganzen April hindurch nur sehr wenig eintragen konnten. Der Mai startet ähnlich kühl…

Auffällig ist auch, dass jetzt, Anfang Mai, viele Völker erst sehr wenige Drohnen großgezogen haben. Ob dies zu einfach nur zu einer verspäteten oder vielleicht zu einer grundsätzlich sehr schwachen Schwarmsaison führt, wird sehr spannend. Aber Imker beobachten den Mai so oder so immer mit großer Spannung.

April
Wenn das Wetter mitspielt, ist die Kirschblüte der Auftakt zu einer echten Blühorgie. Die Völker explodieren, brauchen mehr Raum. Die Qualität der Brutanlage, Pollen- und Nektareintrag, überhaupt die Stimmigkeit der Völkerr  geben bei Durchsichten immer deutlichere Hinweise auf ihre mögliche Nachzuchtwürdigkeit.

Häufige Trachtpflanzen: Schlehe, Ahorn, Löwenzahn, Kirsche, Apfel, Stachelbeere, je nach Wetter und Region womöglich schon der Raps

März/April
Auch wenn die Forsythie den Bienen gar nichts bringt: die Entwicklung in den Völkern nimmt ab der Forsythienblüte  richtig Fahrt auf. Das Brutnest wird schnell größer, und eine erste Durchsicht in diesem Jahr gibt Hinweise auf die Qualität der Völker. Starke Völker brauchen nun vielleicht schon mehr Raum.  Noch ist es wichtig, auf ausreichende Futtervorräte zu achten.

Häufige Trachtpflanzen (Pollen und/oder Nektar): Salweide, Krokus, Schlehen, Ahorn

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Neuwahlen 2021

Ergebnis:

BewerberFunktionJaEnthaltungungültigabgebene gültige Stimmen
 Entlastung12  12
VollmaierPräsident14  14
ZumkellerStv. Präsident121 13
MitterreiterKassier13  13
VollstädtRevisor 113  13
KornetkeRevisor 2121 13
DietrichBeisitzer 112  12
AignerBeisitzer 210  10
RischbeckSchriftführer *1   
EirainerZuchtwart *2   
WahlleiterAlois Habeck
Wahlhelfer 1Irmgard Kaderschabek
Wahlhelfer 2Gerhard Rischbeck03. Mrz 21
*1 Diese Funktion wird für die Dauer von 1 Jahr kommissarisch besetzt
*2 Diese Funktion wird berufen

Königinnenzucht – Zuschuß vom VBB

Die ersten Königinnen der Universität Würzburg sowie vom Unije-Projekt in Kroatien sind bei uns eingetroffen und schon in Kleinvölker eingeweiselt.

Herr Dirk Ahrens (Uni Wzbg) lieferte uns am 16. Mai 10 Königinnen aus dem AGT-Programm, die auf die Züchter Franz Vollmaier, Luise Mitterreiter, Peter und Maxinilian Klippel und Gerhard Rischbeck aufgeteilt wurden. Nachdem die Königinnen noch unbergattet waren, konnte jeder Züchter eine Belegstellen nach seinem Gusto zur Begattung aussuchen. Leider fiel in die Begattungszeit eine Schlechtwetterfront, d.h. es waren nur sehr wenige Flugtage — das Ergebnis an erfolgreich begatteten Königinnen entsprach daher nicht unseren Erwartungen. Wir sehen aber auch eine positive Komponente: Die stärksten Königinnen sind begattet, wir haben also sehr gutes Material zur Weiterzucht.

Um der 20. Mai trafen bei Peter Klippel die lang ersehnten, begatteten 15 Königinnen aus Kroatien ein. Sie wurden wieder auf die o.a. Züchter verteilt. Dem Vernehmen nach hat die Einweiselung in die Völker geklappt.

Max Klippel hat zur Untersuchung des Materials ein sehr ambitioniertes Pflichhtenheft erstellt. Im ersten Jahr (Schlupfjahr) werden wir nicht das vollen Untersuchungsprogramm anwenden können; wir beschränken uns auf den Nadeltest, außerdem wird die Varroa-Diagnose mit Puderzucker durchgeführt. Mit diesen beiden Parametern können wir bereits eine vorsichtige Aussage zur Varroatoleranz treffen.

Wir erwarten noch weitere Königinnen der Abstammung Perner (Österreich). Mit dieser Mischung aus drei verschiedenen geografischen Herkünften hoffen wir, eine gute Ausgangsbasis für eine dezentrale Auslese in enger Anlehnung an das Methodenhandbuch der AGT zu haben.

Finanzierung:
Unser Schwesterverband, der Verband Bayerischer Bienenzüchter, hat uns dafür eine zweckgebundene Spende in Höhe von 1000.- € zukommen lassen. Für diese Großzügigkeit bedanken wir uns sehr herzlich!!

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Jung(-Neu)Imkerschulung in Waidhaus
Entsprechend unserem Motto „Wir tun was“ hielt der Imkerverein Roding (BIV) in Waidhaus Ende August einen Imkerkurs ab.

Der Kurs war mit 24 Teilnehmern recht gut besucht, was letztlich auch am Referenten FW Werner Biedermann lag, der auch komplizierte Themenbereiche gut verständlich und kurzweilig darstellen kann.

Wir gratulieren dem Verband BIV zu dieser Veranstaltung und wünschen, dass alle 24 Teilnehmer auch künftig die Imkerei mit Herzblut und langfristig betreiben.

Referent Werner Biedermann

Alois Habeck, ein eifriger Zuhörer

W. Biedermann mit VBC-Rollups

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Züchtertagung 2019
– Kurzbericht
– Impressionen

Züchtertagung unseres Schwesterverbands VBB im Hofbräuhaus München am 26. Januar 2019

Luise Mitterreiter und Franz Vollmaier moderierten kurzweilig die Themen der mit ca. 80 Personen gut besuchten VBB-Veranstaltung.

Es fiel auf, dass die Imker an der Zucht der Biene deutlich vermehrt Interesse zeigen. Erkennbar sei das durch die stete Zunahme von Teilnehmern an Schulungsver-anstaltungen. Gerade der Sektor „Zucht einer varroaresistenten Biene“ aktivierte die Imkerschaft durch das Projekt VSH. Die Suche nach einer Biene mit den Eigenschaften „Varroa Sensitive Hygiene“ macht deutliche Fortschritte. In Luxemburg existieren bereits Linien, die nahezu ohne Behandlung auskommen. Ein Wermutstropfen ist allerdings die (noch) fehlende Erbfestigkeit der VSH-Eigenschaft.

Der Gastreferent Herr Dirk Ahrens-Lagast von der Universität Würzburg führte in seinen Vortrag „Qualitativ hochwertige Königinnen durch optimale Aufzuchtbedingungen“ aus, dass zwei Faktoren dafür bestimmend sind, das sind insbesondere das Alter der Mutter und der Temperaturverlauf während der Entwicklung. Er empfahl kein Zuchtmaterial von Königinnen zu entnehmen, die älter als zwei Jahre sind, da deren Stifte bereits deutlich kleiner sind, als die von jungen, leistungsfähigen Königinnen. Ferner sei der optimale Temperaturverlauf beim Schlupf in Käfigen nicht gewährleistet, da der Abstand der Wärmebienen zur Königinzelle durch den Käfig zu groß sei. Zur Lösung des Problems empfahl er die Verwendung eines Brutschranks, in dem die optimale Temperatur von 34,5 °C konstant gehalten werden könne. Alternativ sei auch der Schlupf in einem gut gefüllten Mehrwaben-Begattungskästchen möglich.

Franz Vollmaier u. Luise Mitterreiter

Fachkundige Experten

Franz Vollmaier, VSH-Vortrag

Luise Mitterreiter, Jahresdaten der Zucht

Referent  Dirk Ahrens-Lagast

Theo Günthner, Koordinator Beebreed BY

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Werbemittel: 2 Rollups

Die bei der Jahreshauptversammlung vorgestellten Rollups können ausgeliehen werden bei

Franz Vollmaier        carnica.bayern@t-online.de
Alois Habeck            alois-habeck@t-online.de
Gerhard Rischbeck  rg-rischbeck@t-online.de

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Impressionen zum Kurs „Ablegerbeurteilung“

14. Juli 2018, Zorneding-Wolfesing

Mehr als 80 Freunde der Bienenzucht scharten sich um den 1. Vorsitzenden des BZV Zorneding und um den Präsidenten des VBC beim Lehrgang zur Ablegerbeurteilung.

Peter Klippel hatte im Vorfeld zehn Ableger bewußt mit unterschiedlicher Anzahl von Brut- und Futterwaben erstellt. Ziel war es den Neulingen, aber auch den „alten Hasen“, eine Hilfe beim Ankauf von Ablegern an die Hand zu geben.

Franz Vollmaier zeigte mit hohem Fachwissen und Akribie auf, wie sich die Ableger in Abhängigkeit ihrer Erstellungsstärke entwickelten. Die Ableger bewertete er nach dem Punkteschema, das unter Information-Bewertung von Ablegern herunter geladen werden kann.

Bemerkenswert war die Sanftmut aller Völker. Bei keinem der Ableger kam der Smoker zum Einsatz; ebenso fiel die besondere Wabenstetigkeit der Bienen äußerst positiv auf.

Nach 4 Stunden waren alle Kästen beurteilt, die Zuhörer strahlten; jeder konnte neue Erkenntnisse aus dieser sehr gut organisierten Veranstaltung mit nach Hause nehmen.

G.R.

Peter Klippel u. Franz Vollmaier

Referent Franz Vollmaier

die Herkunft bringts!

fachkundiges Auditorium

eine gute Brutwabe

auch der 10. Kasten wurde noch beurteilt

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VBC-Jahresversammlung 2018
Impressionen aus Markt Indersdorf

Vorträge: Merkmalsbestimmung als Teil der Körung u. Wie wird man Reinzüchter? Referenten: Gerhard Rischbeck u. Luise Mitterreiter

Klaus Vollstädt u. Franz Vollmaier stellen die neuen Werbeartikel vor

Die neue Bayerische Belegstellenkarte (Rollup von Klaus Vollstädt)

Kurt Voigtländer mit der Kleinausgabe der Belegstellenkarte

Das fachkundige Auditorium

30 Mauspads liegen als Streuartikel bereit

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Impressionen von der Züchtertagung 2018

Präsiden Franz Vollmaier, Luise Mittereiter (Züchterin)

Tagungsbesucher im Hofbräuhaus

Luise Mitterreiter

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Liebe Mitglieder,

durch die Fusion zweier Banken hat sich unsere Kontonummer geändert.

Neu: DE95 7106 1009 0007 1714 71

Bitte beachten Sie das bei allen Einzahlungen, wie z.B. bei einer Merkmaluntersuchung.

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